Kopfnebelpoesie    © by ZwanzigAugen 

 

 

 

 

In Deine Arme - reloadet

FUCK OFF !!!

 

 

 

 

 

Durmersheimer Nächte

 

Düstere Wolken des Mondschattenlichts

ziehen der Wege im Kreise

Bäume, Konturen, die Dichte des Nichts

höre, die Nacht atmet leise

 

Sitze den Wolken zu fuße allein

träume mich in deren Reihen

viel lieber dort wie ich hier würde sein

mögest die Sehnsucht verzeihen

 

Stetig so wandern und wandeln sie sich

Farbenspiel in schwarz und grau

Hinter den Wolken der Mond, zarten Lichts

stellt er sein schönstes zur Schau

 

 

Wär ich wie ihr nur , der Wolken dabei

würd regnen ich der Nächte Stunden

am Morgen , die Sonne , so sei es vorbei

hätt tot man im Gras mich gefunden

 

Als Morgentau läg ich, die Felder bedeckend

zart schimmernd und froh dieser Ruh

der Sonne entgegen mit all meinen Seelen

und schau von oben dir zu....

 

 

 

 

 

 

 

 

In Deine Arme

 

In seine Arme entschwinden
in seinen Armen gebor'n
der Seele gilt's ihn nur zu finden
der Seele mir wurd er verlor'n

So folg ich des nachts seiner Wege
und folg ihm mit all jedem Sinn
das größte mir das ich erwege
noch einmal die seinige bin

lag fernab verschlossen im Innen
von allem entzweit was geschehn
zum Herzen verlangendes Rinnen
als ich ihn hab leuchten gesehn

ich geh seinen Weg müden Fußes
ist's er doch der meinen Weg kennt
vorbei nächtlich schwarz eines Flusses
bis er meinen Namen mir nennt

Da zieht das Wasser von dannen
wir mir einst entfloh Jahr und Tag
Kann Sehnsucht im Herzen nicht bannen
weil Herz nicht vergessend sein mag

In eisiger Angst dieses Stuhles
mit fremden Mensch der mit dort stand
vernahm ihn an seinem Geruche
was einst mich in Liebe verband

So leuchtet sie auf diese Liebe
für ihn nur für ihn ganz allein
und während der nächtlichen Suche
mag nur noch für ihn ich ihm sein

 

 

 

 

 

Puppenspieler..... (für Vater )


der du warst
die Fäden in der Hand haltend

liege brach
gefangen in dem Wirrwarr losgelassener Fäden
Marionette am Strick
mit den vielen Namen

aus Holz bin ich gemacht
von dir
von Hand geschnitzt

nur die schönsten Kleidchen, Sohn!
längst vergilbt und abgetragen

Gedanken wie Holzwürmer
in meinem Kopf

manch einer versuchte sich im laufe der Zeit daran
das Püppchen tanzen zu lassen
lieblose Versuche knüpften
neue Knoten in meine Fesseln

der Blick aus dem schneebedeckten Fenster
lässt die Freiheit erahnen
dort
die Sonne hinter dicken Wolken
ist wie ich
die ich werden sollte

schwarze und weisse Tasten
Ophelia hat das Tanzen verlernt

 

 

 

 

 

 

 

Der Tage Schatten - der Nächte Licht

 

 

Ich erlebe unerhörte Zeilen.

Meine Zeilen. Seelentor.

Die Pforte zu.. der Weg nach..

Das Ziel wo..

Ich bin und werde sein.

Sein werde,

aufhöre zu existieren,

anfange zu leben.

Aufhöre zu sterben.

Das Atmen sein lasse,

das Leben einatme.

Den Tod inhaliere

das Leben dabei schmecke.

Dem nachgeben.

Demnach geben,

was es zu nehmen galt

wo nichts zu holen ward.

Im Trübe das Klare sehen.

Trübselig sehe ich klar,

hinter verschlossenen Türen,

auf einem Auge blind

das andere verschlossen fest,

das Fest,

das meiner gebührt.

Gebühren des Lebens

Gebührendes Leben,

mir,

der meiner selbst

nicht sah.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinderfüße..

auf denen ich lief

Kinderzeit

gesiebter Sand.

Rieselt wie Träume

durch meine Hand;

vom Wind verweht

in alle Richtungen-

So baut man Burgen nicht!

So steht man dort

und eh man begreift

blieben nicht mehr

als diese kleinen Spuren im Sand zurück..

nicht wind-, nicht wetterfest..

und wenn man wiederkehrt

auf der Suche nach sich selbst,

so sind sie längst verweht

und von anderen Füßen geebnet..

Spuren..

zu groß gewachsen

mit den Jahren

in denen ich unseren Sand  nicht betrat.

Zu groß für Kinderspuren.

Keiner würde es glauben.

Kniend liege ich

wo das Früher zum nichts wurde.

Mit Fingern male ich

Spuren in den Sand;

bis zum nächsten Sturm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mütterchen Depression

 

Wenn die Sonne dem Grün

seinen Glanz verleiht

Und das Blau des Himmels

nach Freiheit schreit

 

 

Wenn die Vögel dem Leben

ein Ständchen bringen

und die Kinder im Garten

von Liebe singen

 

 

Wenn die Kirschen am Baum dort

erröten im Licht

Wenn der Wind mir so zärtlich

bläst ins Gesicht

 

 

Wenn der Sommer hält Einzug

ins Land und ins Herz

Könnt fast ich vergessen

den heimlichen Schmerz

 

 

Könnt fast mich erfreuen

an dem was er bringt

Könnt fast ich empfinden

wie schön er doch klingt ..

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich will als Held nicht sterben!

Nein..

Will weder groß

noch habend sein

 

Nur wissend..

um die Bedeutung dessen

was meinen Wert mir gibt!

 

 

 

 

 

 

 

 

Krieg

 

Sie rüsten zum Kriege, schau mein Kind

Sie zeichnen Grau in Gottes Blau

Im Himmel, wo sonst die Engel sind

da läd Gott zur Leichenschau...

Ob Vater droben um uns weint?

Sein grünes Land ertrinkt im Rot

Vergessen wurd er von der Welt

die Arche ist kein Rettungsboot!

Verlässt den Hafen ohne uns-

ein jeder buhlt um Gottes Gunst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blattlos, Tannenbaum

 

Im Zug des Lebens

sitze ich,

rauschend an dir vorbei

Wald,

der du nicht bist..

 

Nicht schön genug

als dass sie

sonntags deiner Wege

gehen mögen

 

Schatten schenkst du kaum,

zu karg die Dichte

deiner Blätter..

zu trist, Tanne

Lass dich fällen

ehe du fällst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lulalabella

anmütig mit Lippen

rot wie Blut

Die Blässe deiner Haut

spiegelt die Kälte

deines Herzens dar.

Töricht die Narren, die,

dir dann und wann

lüsterner Blicke folgen,

wenn du folgen lässt

Braut Du,

die nie werden will

verschlingest ihre

Herzen

 

 

 

 

KALT WIE FEUER

DU

IN MIR....

EMPFINDEN

WIE

GEDANKEN...

FREI !

 

 

 

 

Grenzen setzen!

Über

die Grenzen hinaus.

Im Wort

als Ort

wo Du

die Krone trägst;

In Dir !

 

 

 

 

Ich hätte die

Finger

von der Liebe

lassen sollen .

 

Es war die

gefährlichste

Waffe

die ich je

gegen mich

erheben konnte !

 

 

 

 

 

Altbekanntes

neu bedacht

neue Chance

zu alt gemacht

Im Verdrehen dieser Welt

wirst du nie

ein Superheld !

 

Und Romeo bewarf Julia

mit Steinen...